Die Dudelsäcke

 

Der schottische Dudelsack ist der bekannteste und einer der lautesten, aber nur einer von unzähligen Dudelsacktypen auf der ganzen Welt.


Um es gleich klarzustellen:

Schottischen Dudelsack spiele ich nicht!

 

Meine Vorliebe gilt den historischen Sackpfeifen aus Mittelalter, Renaissance und Barock, sowie Folk-Instrumenten aus Frankreich und Spanien.

Das Dreibrümmchen ist ein "Kammermusik-Dudelsack", ein Dudelsack in Zimmerlautstärke. Er ist sowohl ein klangvolles Soloinstrument, eignet sich jedoch auch sehr gut  für das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten wie Flöten oder Streichern . Jürgen Ross hat dieses Instrument nach erhaltenen Vorbildern der Barockzeit gebaut.


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Die Cornemuse flamande hat Rémy Dubois nach Darstellungen, wie sie u. a. auf Gemälden bei Pieter Brueghel zu sehen sind, nachgebaut. Ein kräftiges, vielseitiges Instrument, das sowohl für das Zusammenspiel mit anderen Renaissanceinstrumenten, als auch für die Folk-Tanzmusik-Band geeignet ist. Auch im Freien läßt es sich gut hören.

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Von dem spanischen Instrumentenbauer Jesus Lopez stammt meine Gaita. Wie bei den traditionellen spanischen Instrumenten üblich, hat sie einen durchdringenden, obertönigen, schneidenden Klang. Dieses Instrument ist nicht gerade leise und daher besonders für Freiluftauftritte geeignet.

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Die Grande Cornemuse Bourbonnaise entstammt der traditionellen französischen Folkmusik. Sie ist üblicherweise in tief D oder C gestimmt. Einige heutige französische Instrumentenbauer haben das Instrument weiterentwickelt nach tief A.
Der Tübinger Dudelsackbauer Andreas Rogge ist mit seiner Entwicklung noch tiefer hinabgestiegen: Auf dem Contra-G brummt der Baß-Bordun, der tiefste Ton der Spielpfeife bringt es auch immerhin auf ein f
0. Damit ist es (zur Zeit) der größte Dudelsack französischer Bauart. Er klingt sehr gut im Zusammenspiel mit einem hoch G- oder tief D-Instrument. Auch gibt er einem Ensemble von mehreren Dudelsäcken verschiedener Lagen eine satte Grundierung.

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